Damenmode für den Herbst 2012

In diesem Herbst trägt die modebewusste Dame chic und sexy ohne ihren sportlichen Geist dabei verbergen zu müssen. Wie das geht, haben die Fashion-Weeks in den angesagten Modestädten bereits gezeigt, und die Größen der Sternchenwelt waren begeistert.

Felipe Oliveira Baptista für Lacoste

lacosteFür Lacoste designte Felipe Oliveira Baptista eine ganz besondere Herbst- und Winterkollektion 2012/2013. Denn unter Anderem lehnte er seine modischen Schöpfungen an die Uniformen des französischen Olympia-Skiteams des Jahres 1966. In einem Olympiajahr eine besonders gelungene Inspiration! Schmale Silhouetten und sportlich-schnittige Elemente gemischt mit Strick und grafischen Designs und Drucken demonstrierten die wiederbelebte Erinnerung an den Wintersport.

Der französische Tennisriese musste das olympische Jahr einfach für sich nutzen! Die Kollektion schafft den Seiltanz zwischen sportlichem Stil und Sexappeal wie keine andere. Der Chefdesigner F.O. Baptista präsentierte mit Bravour die Stromlinien der Sixties. Wer außer einem Sportdesigner hätte das mit diesem Erfolg gekonnt? Das Label entwarf im Jahr 1966 bereits für das französische Olympiateam eine ähnliche Kollektion. Fesche Bicolor-Leggings und Stretchkleidchen neben sportlichen Zippern mit beweglichen Materialeinsätzen flanierten damals bereits über den Laufsteg. Heute sind selbst die Strickkleider und Jumpsuits nichts, was der Linie den Erfolg abspentig machen kann. Lacoste beweist Klasse und Stil ohne an rasanter Geschwindigkeit mit Erfolgsnote zu sparen.

Brian Rennie für Basler

basler fashion logoIn St. Moritz zeigte Basler indessen, was Glamour ist. Denn es steht außer Frage, dass dies für die aktuelle Herbst-Winterkollektion bei Brian Rennie, Baslers Designer, das Motto sein sollte. Rennie führte zum ersten Mal Regie über den Entwurf einer kompletten Kollektion für Basler, auch wenn man ihn bereits aus der Kollektion Frühjahr/Sommer 2012 als letztlichen kreativen Leiter vielleicht noch in Erinnerung hat. Der „King of Couture“ zeigt deutlich, dass er weiß, was Stil und Glamour bedeuten und wie die Damenwelt sie präsentieren will. Der aus Schottland stammende Modedesigner spielt mit skinny Jeans, Pelzbolero und glitzernden Leo-Looks. Zugegeben eine Kollektion, die eher die jüngeren der traditionellen Basler-Kundinnen glücklich macht.

Quelle: www.peterhahn.de